Presse

Addy Axon begeistert Publikum

Im „Schwarzen Bären“ wurde wieder „kunstvoll gegessen: v.l. Sven und Kathrin Klostermann, Addy Axon mit Puppe Egon Schock und Norbert Hadwiger. Foto: Dörte Salverius
Im „Schwarzen Bären“ wurde wieder „kunstvoll gegessen: v.l. Sven und Kathrin Klostermann, Addy Axon mit Puppe Egon Schock und Norbert Hadwiger. Foto: Dörte Salverius

Bauchredner eröffnet „kunstvoll essen“-Reihe.

Familie Klostermann eröffnete am Donnerstagabend in ihrem Restaurant „Zum Schwarzen Bären“ die inzwischen achte Auflage ihrer erfolgreichen Veranstaltungsreihe „kunstvoll essen“. Mit dem Bauchredner Addy Axon hatte sie einen Künstler engagiert, der so recht nach dem Geschmack des Publikums war.

Der Stuttgarter stand am Donnerstag nicht zum ersten Mal auf der Bühne des Restaurants. In der Saison 2008/2009 hatte er das Publikum in Hooksiel schon einmal mit seiner Show begeistert.

Addy Axon war nicht allein, er hatte drei vorlaute, schlagfertige, ein wenig schrullige und mit einer gehörigen Portion Witz versehene Begleiter dabei. Den Riesenhamster Egon Schock, den Hund Elvis Meier und das Krokodil Otto de Lacoste. Tiere, Handpuppen, aber: sie können sprechen und Menschen zum Lachen bringen. Und behilflich ist ihnen dabei ihr bester Freund und Unterhalter Addy Axon, ein Bauchredner aus Leidenschaft. Locker und flink wechselte er zwischen den verschiedenen Stimmen hin und her und führte Dialoge, die das Zwerchfell der Zuschauer aufs Äußerste strapazierten. Mit Egon Schock zum Beispiel, dem goldigen Riesenhamster, den er die Rolle eines echten Lausejungen spielen lässt und der mit den Damen im Publikum flirtet, oder mit Otto de Lacoste, der die Gäste gerne mal aufs Korn nimmt, und Elvis versucht sich zum Spaß aller auf der Gitarre.

Klar, dass die sprechenden Puppen mit ihrem Meister Addy Axon das Publikum schnell auf ihre Seite brachten. „Es ist klasse drauf und geht mit, das macht wirklich Spaß“, war auch Bauchredner Addy Axon zufrieden.

Und während auf der Bühne der Stuttgarter das Publikum mit seiner Kunst begeisterte, sorgte Sven Klostermann mit seinem Team in der Küche für den kulinarischen Genuss: in Friesentee geräucherter Flugentenbrust folgten eine Lauchcremesuppe mit Garnelenfleisch, die Hauptspeise aus gefülltem Schweinelachs im Speckmantel mit Rosenkohl und Macairekartoffeln sowie Ingwer-Birnenmousse mit Zwetschgenragout zum Dessert.

Aus einem Artikel des Jeverschen Wochenblatts | von HOOKSIEL/SAL.

„Golfsocken“ und heiße Rhytmen

Jazz & Jokes mit Bauchredner Addy Axon und der Jazzmo Dixie Gang bei den Donauwörther Kulturtagen
Jazz & Jokes mit Bauchredner Addy Axon und der Jazzmo Dixie Gang bei den Donauwörther Kulturtagen

Mit seinen Puppen Egon Schock und Otto De Lacoste begeisterte Addy Axon das Publikum im Zeughaus. Mit von der Partie war die Jazzmo Dixie Gang, die ansprechenden, ursprünglichen Jazz präsentierte.

Wortwitz Charme und Liebe zum Spaß sind Elemente, die Bauchredner Addy Axon in sich vereinigt. Nach der ironisch auf die deutsche Gesetzesflut abzielenden „Sicherheitseinführung“ trat schon bald Egon Schock auf, um das Publikum genauer zu inspizieren. Dabei fällt der kleine Lausejunge schon gern mal aus der Rolle. “Der Mann mit dem roten Pulli, der ist wohl von der Feuerwehr, der sieht auch schon ganz geschlaucht aus!“ In der Schule musste der Bengel nachsitzen, weil er zuviel geschrieben hatte. Zu viel?. Ja auf dem Schild „Achtung! Keine Schüler überfahren!“ schrieb er darunter „warten Sie lieber auf die Lehrer!“. Egon spricht, singt, dichtet, ist recht fröhlich und unbedarft, manchmal rülpst er auch.

Publikum eingebunden

Einen Höhepunkt erreichte seine Show, als Addy Axon zwei Personen aus dem Publikum - mit Künstlernamen Susi und Oskar - als Bauchredner anlernte. Immer, wenn er ihre Hand drückte, sollten sie ihren Mund öffnen. Da blieb kein Auge trocken, als Axon ihnen seine Worte in den Mund legte.

Neben vielen verblüffenden Pointen und Strapazen für die Lachmuskeln, die Addy Axon zu verantworten hatte, trug aber auch die Jazzmo Dixie Gang einen nicht unwesentlichen Teil zu der gelungenen Veranstaltung bei. Sie spielten sie Dixieland vom Feinsten.

Aus einem Artikel der Augsburger Allgemeine | von Andrea Hutzler.

Bauchrednerpuppe Egon begeistert

Bauchredner Addy Axon mit seinem Egon
Bauchredner Addy Axon mit seinem Egon beim Gestratzer Dorf- und Kinderfasching

Entertainer Addy Axon beim Kinderfasching in Gestratz
Bei der Gestratzer Dorf- und Kinderfasnacht wurde am Sonntag närrisch gefeiert. Mit zu den Höhepunkten zählte der Auftritt von Entertainer und Bauchredner Addy Axon in der Argenhalle mit seinem Egon. Die Musikkapelle Gestratz versetzte das närrische Volk mit schmissigen Melodien in beste Stimmung. Mit zum Höhepunkt des Nachmittags zählte der einstündige Auftritt des Bauchredners Addy Axon, der mit seiner sprechenden Puppe Egon auch die Kinder mit einbezog. "Den Vorschlag mal etwas Besonderes bei der  Dorffasnacht zu bieten, wurde beim Neujahrsempfang zur Sprache gebracht", sagte Bürgermeister Buhmann. Entertainer Addy Axon, der seit knapp einem Jahr in Gestratz wohnt, habe zugesagt, mitzuwirken. "Ich freue mich, wenn Neubürger sich in den Dienst der guten Sache im Gemeindeleben mit einbringen", unterstrich der Rathauschef.

Aus einem Artikel der Westallgäuer Zeitung von Andreas Kreyer.

Riesenprogramm beim Tag für Lütgen/Dortmund

... Große Klasse war auch der nicht nur doppel-, sondern dreizüngige humorvolle Auftritt von Bauchredner Addy Axon, der nicht nur für sich, sondern gleichzeitig auch für seine Handpuppen (Kater und Krokodil) sprach. Außerdem „synchronisierte“ er Aktiv-im-Ort-Ehrenvorsitzenden Günter Eustrup und Freddy Kleinod, die er als „stumme“ Mitwirkende auf die Bühne geholt hatte ...

Aus einem Artikel der Ruhr Nachrichten | von Karlheinz Bohnmann.

Winzerfest: Senioren unterhielten sich prächtig

Rund 1500 Besucher kamen zum Seniorennachmittag- Kurzweiliges Programm in der Eisweinhalle.

... Addy Axon, funk- und fernseherfahren, Besitzer eines Meerschweinchens und einer strapazierfähigen Schwiegermutter, wie er sich selbst vorstellte, führte professionell und locker durchs Programm. Er mied platte Kalauer und selbst Scherze blieben über der Gürtellinie. Er ging auf das Publikum zu und war sich nicht zu schade scherzend durch die Reihen zu gehen. Unter großen Mühen gelang es ihm, fünf Geburtstagskinder der letzten Tage auf die Bühne zu holen, damit der OB ihnen ein Geschenk überreichen und er selbst ein Ständchen anstimmen konnte. Er brachte es sogar fertig, einen Mann und eine Frau aus dem Publikum zum Bauchreden zu bringen, zumindest erschien es so. Und absoluter Höhepunkt war der bauchrednerische Dialog von Schaidhammer und Sparkassenfilialleiter Matthias Haberbosch.

„Bauchredner aus Leidenschaft", so bezeichnet sich der Entertainer selbst, und das bewies er vor allem im Dialog mit seinen Puppen. Da ist Egon, der alles falsch versteht und seinem Herrn und Meister immer wieder ins Handwerk pfuscht. Nach ihm sieht der Mann von der Feuerwehr „verschlaucht" aus, ein anderer „wie ein Koch", weil er so „abgebrüht" ist. Ein Volkslied zu singen lehnt er ab, er „ist schließlich nicht Heino". Noch schriller wird es mit „ Otto de la Coste", Modedesigner und Puppe aus dem Mülleimer. Zu zweit, zu dritt wird geplaudert und gekalauert. Wer sagt da was, und wer versteht alles falsch? Ein herrliches und amüsantes Durcheinander und das in einem riesigen Saal aufgeführt, eine wirklich großartige Leistung ...

Aus einem Artikel der Rhein-Neckar Zeitung | von Anton Ottmann.

Egon schäkert und frotzelt gern

Addy Axon steigt mit Hamster ins Schwimmbecken/Bauchredner bindet Publikum ein

Schömberg. Neun Jahre ist er alt und rotzfrech. Nur zu gern fällt Egon Schock seinem Erziehungsberechtigten ins Wort, lenkt von delikaten Fragen an sich ab und beobachtet seine Umgebung. Schäkernd und frotzelnd überrascht er dabei immer wieder sein Gegenüber.

Die Rede ist vom plüschigen Riesenhamster, der durch Addy Axon seine Stimme und Charakteristik erhält. Der bekannte Bauchredner aus Fellbach stieg am Samstag nicht nur mit Egon in das Schwimmbecken vom Kaffeegässle-Verein. „Das ist ein interessantes Ambiente“, würdigte Axon die Seh(e)-Bühne im Haus am Kurpark. Sein Hamster machte zudem ein illustres Publikum aus und fiel prompt in eine englische Begrüßung. „Das ist hier international, weil sogar Langenbrander da sind“, begründete er frech. Gekonnt spielten sich Bauchredner und Hamster die Bälle zu, machten dabei auch vor sich selbst nicht halt.

Immer wieder band Addy Axon Zuschauer in sein Unterhaltungsprogramm ein und überraschte mit Zuordnungen oder brachte gestandene Männer zum Singen. „Es ist faszinierend, wenn man Menschen zum Lachen bringen kann“, fasst Axon, alias Uwe Kasner seine Passion zusammen. Denn seit gut 20 Jahren tritt der Unterhaltungskünstler auf und schloss dafür sein Architekturbüro.

Die größte Begeisterung trat gleichwohl beim Auftritt der Handpuppen zutage. Denn zu Egon gesellte sich beispielsweise Otto de Lacoste. Verblüffend locker wechselte der Bauchredner zwischen den Stimmen für Hamster und Hund sowie seinen eigenen Kommentaren. Vor allem lästernde Schüttelreime, die zwischen den beiden Tieren hin und her sprangen, strapazierten ordentlich die Lachmuskeln des Publikums. Anerkennenden Beifall erhielt Axon zudem, wenn er seine Bühnenpartner auch singen ließ, allen voran Elvis Maier. Das Gitarre spielende Krokodil rührte dann auch mit „Love me tender“ seines großen Idols die Herzen. Darüber hinaus eröffnete es mit teilweise makaberen wie frustrierten Sprüchen seinen melancholischen Charakter. Viel zu schnell verging der Abend und das Publikum forderte nicht nur einmal Zugabe.

Aus einem Artikel des Schwarzwälder Boten | von Steffi Stocker.

Aktionswochen Schüler und Alkohol

Aktionswochen Schüler und Alkohol:
Marlies Wank und Bauredner Addy Axon zu Gast in der Melibokusschule zu Alkohol und Zigaretten

Zwingenberg. Suchtprävention in der Grundschule? So früh? Ein klares „Ja!“ von Marlies Wank. Alkohol und Zigaretten? Ein geballtes „Nein!“ von 250 Kindern. Am Donnerstag war die erfahrene Suchtberaterin aus Bensheim gemeinsam mit Bauchredner Addy Axon zu Gast in der Melibokusschule. Im Gepäck die falschen Freunde Niko und Alko, zwei gefährliche Giftzwerge mit Symbolcharakter. Eine Schulstunde mit Nachwirkung.In der Turnhalle hatten die Besucher ihr Publikum schnell an den Ohren. Mit seinem Riesenhamster Egon, einem ebenso frechen wie klugen Wuschelkopf, stupste Axon ein ernstes Thema sensibel und für junge Köpfe nachvollziehbar an: Alkohol und Zigaretten sind gefährlich und sollten in einem Kinderleben keine Rolle spielen. Die Zuhörer aus den Klassen eins bis vier hatten nicht nur eine Menge Spaß, sondern wurden auch aktiv in den Dialog einbezogen.Einige Mädchen und Jungen erlebten hautnah mit, wie sich die Wahrnehmung durch Alkohol verschiebt - eine Rauschbrille macht das ganz ungefährlich möglich. „Man sieht ja alles dreifach” oder „echt gruselig” lauteten die Kommentare der Grundschüler, die mit ihren Lehrern an diesem unterhaltsamen Präventionsprogramm teilgenommen haben.

Das pädagogische Konzept ist genau auf die Zielgruppe abgestimmt und wirkt nachhaltig in Kopf und Bauch. Für Marlies Wank, die seit Jahren auch vor Jugendlichen spricht, ist Aufklärung keine Frage des Alters. „Je früher, desto besser“, sagt sie über das erfolgreiche Grundschulprojekt, mit dem sie schon in vielen Klassen zu Gast war. Sie war selbst jahrelang alkoholabhängig, hat Selbsthilfegruppen gegründet und Bücher geschrieben. Und sie hat Niko und Alko erfunden. Zwei unsympathische Typen, die das Gefahrenpotenzial bildhaft verkörpern und deren Anblick hängen bleibt. Gerade für Kinder sind plastische Bezugspunkte wichtig, wenn es um für sie so abstrakte Stoffe wie Alkohol und Nikotin geht.

Mit Addy Axon hat Wank einen idealen Partner gefunden. Der Bauchredner hat sofort einen direkten Draht zu seinem jungen Publikum und transportiert das Thema ins Verständnis der Zuhörer. Neben Hamster Egon, der Bier und Zigaretten überhaupt nicht braucht, kommt Otto aus einer Tonne auf die Bühne gehustet. Mit verräucherter Stimme und Bierdurst kommt das Schlappohr gar nicht gut an und wird mit Buhrufen und Mitleidsapplaus verabschiedet. Am Ende lassen die Kids aus einer aufblasbaren Zigarette und einer Alk-Flasche symbolisch die Luft raus.

Und auch eine Hausaufgabe hatte das Duo mitgebracht: Die Klassen eins und zwei sollen ihre Eindrücke bildhaft zu Papier bringen, die älteren Grundschüler werden die Schulstunde im Unterricht besprechen und Fragen an Marlies Wank aufschreiben. Die wird demnächst noch einmal die Melibokusschule besuchen und als kompetenter Gesprächspartner zur Verfügung stehen.

Suchtprävention ganz unten, Aufklärung im Kleinen: Ein Ansatz, der ankommt. Marlies Wank: „Besser früh anfangen als warten, bis es zu spät ist.”

Aus einem Artikel des Bergsträßer Anzeiger | von Thomas Tritsch.

Intime Momente mit Quatsch und Musik

Elvis M. und die grandiosen Triolen haben am Sonntag mit ihrem Programm im Keller des Kunstvereins begeistert.

Fellbach. Die Premiere im vergangenen Jahr war geglückt. Der Bauchredner Addy Axon und seine grandiosen Triolen hatten ein volles Haus im Keller des Kunstvereins. Am Sonntagabend waren weniger Zuschauer gekommen, doch dafür war die Vorstellung eine intime Sache.

Gerade mal 20 Grad zeigt das Thermometer im Gewölbekeller des Kunstvereins an. „Hier wird's noch richtig heiß“, sagt Addy Axon alias Elvis M. in Richtung Publikum. Der Bauchredner hat seinen rechten Lackschuh auf einer Mülltonne abgestellt und klimpert sich schon einmal mit der Gitarre auf dem Schenkel warm. Auch die grandiosen Triolen spielen mit gepflegtem Jazz auf: Steffen Weber meist mit geschlossenen Augen am Saxofon, der Schlagzeuger Hans Fickelscher, der seine Drums auch mal mit Kehrbesen und Pfannenwender bearbeitet, und der Gitarrist Jo Ambros.

Dann gesellt sich zu der Kombo ein pausbackiger Komiker. Hamster Egon. „Ha, ich kenne die drei Frauen aus der zweiten Reihe”, sagt Egon. „Die sind von der Musikgruppe No Angels.” Da lachen nicht nur die drei gemeinten Frauen, die ihren 50. Geburtstag wohl schon im vergangenen Jahrtausend gefeiert haben dürften. Geschickt setzt Bauchredner Axon seinen fistelstimmigen Hamster als Lästermaul mit rotem Stoffrachen ein. Dass Addy Axon auch tiefere Tonlagen beherrscht, zeigt er mit der Krokodilpuppe Otto de Lacoste, die sich in der Mülltonne versteckt hat. Besonders begeistert sind die rund 60 Zuschauer, als aus ihren eigenen Reihen Leute mitmachen müssen. So trällert Ilse unter dem Künstlernamen Susi mit monotonen Mundbewegungen „Mein kleiner grüner Kaktus“. Das Programm funktioniert. In dem kleinen Gewölbekeller bleiben die Zuschauer nicht nur Statisten. Durch den regen Austausch zwischen Künstlern und Publikum entsteht Nähe, ja sogar eine Spur von Intimität. Nach dem zweistündigen Programm zeigt das Thermometer immer noch 20 Grad an. Doch dank angestrengter Lachmuskeln und heftiger Klatschorgien ist die gefühlte Temperatur deutlich höher.

Aus einem Artikel der Fellbacher Zeitung | von Sascha Sauer.

Alles aus dem Bauch heraus

Elvis M. und grandiose Triolen feiern umjubelte Premiere Im Kunstverein.

Fellbach. Das Experiment ist geglückt. Bauchredner und Virtuosen passen auf eine Bühne - zumindest, wenn sie so viel Humor haben wie die Protagonisten im Keller des Kunstvereins: Addy Axon alias Elvis M. und die grandiosen Triolen.

Der Bauchredner und Conferencier Addy Axon, Gitarrist Jo Ambros, Saxofonspieler Stefan Weber und Schlagzeuger Hans Fickelscher begeisterten mit ihrer Kunst, die bei allen aus dem Bauch herauskommt. Dabei sah es nach einem kompletten Fehlstart aus. „Vor acht Tagen hatten wir nur acht Tickets verkauft”, sagte Knut Matzen, der Vorsitzende des Kunstvereins. Am Sonntag was der Gewölbekeller in der Cannstatter Straße dann voll wie selten bei einer Veranstaltung. „Es sind etwa 70 Leute da. Das Wetter hat uns auch ein wenig zugespielt”, jubelte Matzen.

Viele hatte wohl die Neugier hergetrieben, schließlich versprach der Abend eine Premiere der außergewöhnlichen Kunstart. Musik und Unterhaltung mit Bauchredner und drei Top-Musikern, die den Bogen virtuos vom „grünen Kaktus” über Rock'n'Roll zum Dixieland-Sound spannen.

Es hat zusammengepasst. Addy Axon arbeitet mit seinem Mundwerkzeug, klopft als Egon mit hoher Fistelstimme und als Otto de Lacoste mit tiefem Bass freche Sprüche oder singt als „Elvis M.“ schmelzend „Love me tender”. Dazu spielten die Triolen grandios auf. Meist humorvoll, manchmal chaotisch-geordnet - „Das hört sich fast an wie in den Proben”, kommentierte Fickelscher das gewollte Ton-Tohuwabohu -, aber immer gekonnt. Jo Ambros, der in Berlin und Wien zu Hause ist, hat den Jazzpreis Baden-Württemberg und den Ehrenpreis Tonart Böblingen für gekonntes Zupfen bekommen. Steffen Weber aus Mannheim, Dozent an der Musikhochschule und Träger des Jazzpreises, hat den Lachmuffeln den Marsch geblasen, und der Stuttgarter Hans Fickelscher mit schlagenden Argumenten brilliert. Im Gewölbekeller wurde beschwingt geswingt, pointiert gejazzt und zum Limbo-Takt von Südseeinseln geträumt - bis hin zum großen Finalschlag.

Aus einem Artikel der Fellbacher Zeitung | von Eva Herschmann.